Areal Kraftwerk Niederaußem:
Ein Innovationshub für IT und nachhaltige Industrien
Der vielschichtige Standort auf 240 Hektar
Der Kraftwerksstandort Niederaußem und der unmittelbar angrenzende Veredelungsbetrieb Fabrik Fortuna-Nord bieten durch ihre Flächenpotenziale, die unmittelbare Lage zwischen den Ortsteilen Auenheim und Niederaußem sowie die angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Freiflächen Raum für unterschiedlichste und vielfältige Nachnutzungen. Im Zuge des schrittweisen Kohleausstiegs bis 2030 werden nach und nach alle Braunkohlenanlagen stillgelegt.
Das insgesamt rund 240 Hektar große Areal befindet sich gut 20 km westlich der Metropole Köln in der Kreisstadt Bergheim. Es ist vom RWE-eigenen Werksbahnnetz erschlossen, welches an vier Stellen direkt an das öffentliche Eisenbahnnetz angeschlossen ist. Die gute infrastrukturelle Ausstattung spiegelt sich gleichermaßen in der verkehrlichen Erreichbarkeit über das öffentliche Straßennetz sowie der Energieversorgung wider.
Der Standort wird in den kommenden Jahren sukzessive entwickelt. Voraussichtlich stehen 2027 erste Teilflächen im Bereich der sogenannten „Starterfläche“ für eine Nachnutzung zur Verfügung.
Video: NRW.Global Business
Visualisierungen: ICL Ingenieur Consult GmbH und Hartlock Städtebau
Breites Spektrum der Entwicklungschancen mit Erweiterungspotenzial
Die Größe des Gesamtareals bietet die Möglichkeit, bedarfsgerecht unterschiedliche Flächenanforderungen zu bedienen. In einem breit angelegten Qualifizierungsprozess mit Beteiligung von Politik, Verwaltung und der Zivilgesellschaft wurde eine gemeinsame Zukunftsvision für den Standort erarbeitet, die sich im Strukturkonzept abbildet. Durch die ausgezeichnete Anbindung an das Stromnetz und die günstige Lage des Rheinischen Reviers an zwei bedeutenden europäischen Datentrassen eignet sich der Standort unter anderem hervorragend für energieintensive Unternehmen der Digitalbranche.
Das Land Nordrhein-Westfalen und der Rhein-Erft-Kreis haben Bergheim als Standort für ein Ankerprojekt zur Ansiedlung eines Digitalparks ausgewählt. Die denkmalgeschützten Bereiche des Gut Klein-Mönchhof sowie Teile der Fabrik Fortuna-Nord bieten besondere Gestaltungsmöglichkeiten, die im Strukturkonzept Berücksichtigung finden.
40 Hektar Freifläche für den Start erster zukunftsweisender Ansiedlungen
Ein Teil der insgesamt 40 Hektar großen „Starterfläche“ wird zurzeit landwirtschaftlich genutzt. Ein weiterer Teil dient als Lager- und Revisionsfläche für den Betrieb des Kraftwerks Niederaußem, genannt “Baufeld Ost”. Die Fläche ist verkehrstechnisch über die L 279 direkt an die B 477 angeschlossen und süd-westlich durch die Werksbahn vom Kraftwerk Niederaußem getrennt. Der Regionalplan berücksichtigt bereits eine bauliche Nachnutzung. Das denkmalgeschützte, mittelalterliche bis neuzeitliche Gut “Klein-Mönchhof” wird in das Entwicklungsgebiet integriert. Das Areal ist kurz- bis mittelfristig um weitere Potenzialflächen nördlich (40 Hektar) sowie südlich (40 Hektar) der „Starterfläche“ erweiterbar.
Der Schlüssel zur schnellen Nachnutzung
Ein idealer Ausgangspunkt für erste Ansiedlungen ist die rund 40 Hektar große Fläche in direkter Nachbarschaft zum noch im Betrieb befindlichen Kraftwerk Niederaußem. Dank ihrer strategischen Lage in unmittelbarer Nähe zum Kraftwerk und der vorhandenen Infrastruktur ist sie voll erschlossen und frühzeitig verfügbar.
Kontakt
Jan-Frederik Walter
RWE Power AG
Tel. 02271.70.4332
jan-frederik.walter@rwe.com
Inga Driller
NRW.URBAN
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inga.driller@nrw-urban.de