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Projektneuigkeiten

Gemeinde Niederzier und PSW GmbH wollen Hambacher Tagesanlagen entwickeln

By 30. März 2022No Comments
Gruppenfoto Konsensvereinbarung Niederzier

Vom Bergbaubetrieb zum Gewerbe- und Dienstleistungszentrum

Schon in wenigen Jahren werden die Werkstätten, Lagerbereiche, Sozialgebäude, Büroflächen und auch der Kohlebunker nicht mehr für den Betrieb des Tagebaus Hambach benötigt: Das 130 Hektar große Areal könnte sukzessive zum Gewerbe- und Dienstleistungszentrum umgebaut werden. Darauf verständigten sich heute die Gemeinde Niederzier und die Perspektive.Struktur.Wandel GmbH (PSW), ein Gemeinschaftsunternehmen des Landes Nordrhein-Westfalen und der RWE Power. Bürgermeister Frank Rombey, Neuland-Hambach-Geschäftsführer Boris Linden sowie die PSW-Geschäftsführer Henk Brockmeyer und Erik Schöddert unterzeichneten am Schauplatz des geplanten Geschehens eine Konsensvereinbarung.

Das Gelände hat einen guten Anschluss ans überörtliche Verkehrsnetz; die A4-Auffahrt „Merzenich“ liegt nur 3,5 Kilometer entfernt. Über die Hambachbahn von RWE ist es ans Streckennetz der Deutschen Bahn angebunden. Weil es eines Tages am Hambacher See und schon bald am Rekultivierungswald der Sophienhöhe liegt, wären dort nicht-emittierende Gewerbebetriebe und Mischnutzungen willkommen.

Gruppenfoto Konsensvereinbarung Niederzier

Die PSW wird nun mit Unterstützung der Gemeinde und der interkommunalen Gesellschaft Neuland Hambach ein Konzept für die Nachnutzung des Geländes erarbeiten. Es soll Anfang 2024 fertig sein. Danach stehen planungsrechtliche Verfahren und ein Konzept für eventuell nötige Rückbauten an. „Wir könnten bereits genutzte Flächen umwidmen und müssen keine Ackerflächen versiegeln, um die dringend benötigten Arbeitsplätze zu realisieren“, betont PSW-Geschäftsführer Brockmeyer die Vorzüge des Areals. „2026 könnte das Werben um ansiedlungsbereite Unternehmen beginnen“, kündigt sein Kollege Erik Schöddert an.

Bürgermeister Frank Rombey: „Ich begrüße die Gründung der PSW außerordentlich. Es ist für uns in Niederzier eine tolle Nachricht, dass die Tagesanlagen prioritär einer weiteren Entwicklung zugeführt werden. Die Chancen liegen aus meiner Sicht auf der Hand. Wir haben hier die Möglichkeit, gemeinsam für viele Menschen in unserer Region dringend notwendige Ersatzarbeitsplätze zu schaffen. Und das nicht irgendwo, sondern direkt hier vor Ort! Hierbei freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten auf Augenhöhe, um das Thema Strukturwandel insgesamt und mit vereinten Kräften voranzubringen und den Strukturwandel durch sichtbare Maßnahmen erlebbar zu machen.“

Neuland-Hambach-Geschäftsführer Boris Linden: „Die sechs Tagebauanrainerkommunen haben in der Raumentwicklungsperspektive der Neuland Hambach bereits frühzeitig die innovative Nachnutzung der Tagesanlagen zum gemeinsamen Ziel erklärt. Ein interkommunales Gewerbegebiet kann innerhalb der Folgelandschaft für neue Wertschöpfung sorgen. Zum See hin können wir auch über öffentliche Nutzungen nachdenken, zum Beispiel für ein Festivalgelände, das ebenso zur Profilierung des Raumes beitragen kann. Die gute Verträglichkeit mit einem Gewerbegebiet, die Erschließung mit der Hambach-Bahn und die besondere Lage würden den Ort einzigartig machen.“

 

Das Bild mit der Endziffer 3 zeigt von links nach rechts: Dr. Jasmin Matros und Michael Eyll-Vetter (beide RWE Power), Boris Linden (Geschäftsführer Neuland Hambach), Kristina Lingens und Bürgermeister Frank Rombey (beide Gemeinde Niederzier), die PSW-Geschäftsführer Henk Brockmeyer und Erik Schöddert sowie Thomas Fischer-Reinbach (NRW.Urban)

Das Bild mit der Endziffer 5 zeigt die Teilnehmer des Unterzeichnungs-Termins auf dem Gelände der Tagesanlagen des Tagebaus Hambach.

Die Verwendung der Bilder ist honorarfrei. Quelle: RWE Power

Kontakt

Guido Steffen
Pressestelle RWE Power
i.A. der PSW GmbH
T +49 201 5179-8453
M +49 172 1832265
guido.steffen@rwe.com